Projektdetails

Friedrich-Bährens-Gymnasium, Schwerte

Planungsbeginn Oktober 2013
Fertigstellung Oktober 2016
Bauherr Stadt Schwerte
Leistungen der ISW Gesamtplanung Technische Gebäudeausrüstung
Planung/Bauleitung C. Bröker, T. Sträter, I. Wink

Das Friedrich-Bährens-Gymnasium in Schwerte erweiterte das Hauptgebäude um jeweils eine Mensa und eine Aula. Die jeweiligen Gebäude wurden am Ost- bzw. Westteil des Altbaus angebaut.

Seitens der Elektro-/ Versorgungstechnik wurden aus dem Bestandsgebäude sämtliche Medien zu den neu errichteten Gebäude über ein Leitungsgraben im Außenbereich versorgt.

Die Mensa sowie die Aula erhielten eine flächendeckende Brandmeldeanlage sowie eine Sicherheitsbeleuchtungsanlage.
Die Beleuchtungssituation im Mensabereich ergab sich durch die komplett sichtbare Installation. Die Beleuchtung wurde in Kombination mit den Deckenstrahlplatten und den Lüftungsauslässen in Kombination verbunden, um ein einheitliches Deckenbild zu generieren.
Bei dem Projekt wurde eine neue Mensa sowie eine neue Aula an das Bestandsgebäude angeschlossen. Im Altbau wurde die Heizungstechnik saniert.

Die Mensa wurde mit Speiseraum, Küche, WC-Bereich, Lüftungszentrale und Nebenräume als ein Brandabschnitt ausgeführt. Der Eingang ist als Windfang ausgebildet worden. Beheizt wird der Speiseraum über Deckenstrahlplatten bzw. Heizkörper in den Nebenräumen und Küche. Die energetische Anbindung erfolgte über ein Nahwärmenetz aus dem Hauptgebäude. Die Küche mit Nebenräumen wurde mit einer Zu- und Abluftanlage mit Kreislaufverbundsystem als Wärmerückgewinnung ausgestattet und über Drallauslässe bzw. Quellluftauslässe in der Decke Luftseitig versorgt. Die Küche ist als Aufwärmküche konzipiert und ist daher nicht mit Ablufthauben ausgestattet. Als Trennung zum Speiseraum sind Kugelschienen als Luftschleier installiert worden. Die technischen Installationen in dem Speiseraum wurden als sichtbare Konstruktion erstellt. Die Sanitärtechnische Anbindung erfolgte aus dem Bestandsgebäude.

Das Gebäude Aula wurde mit Aula, WC-Bereich, Lüftungszentrale, Nebenräumen und Eingangsbereich als ein Brandabschnitt ausgeführt. Der Eingangsbereich ist als Windfang ausgebildet worden und dient als Aufenthaltsbereich der Aula. Von hier sind auch die WC-Bereiche zugänglich. Beheizt wird die Aula über Fußbodenheizung, die Nebenräume und WC-Bereiche über Heizkörper. Die energetische Anbindung erfolgte über ein Nahwärmenetz aus dem Hauptgebäude. Mittels Zu- und Abluftanlage über einen Rotationswärmetauscher wird die Aula belüftet. Teilbereiche der Abluft dienen den WC-Bereichen als Zuluft. Die Abluft der WC-Bereiche wird direkt über einen Rohrventilator nach Außen abgeführt. Die Aula wurde mit Drallauslässen und die WC-Bereiche mit Tellerventilen und Gittern ausgestattet. Die Sanitärtechnische Anbindung erfolgte aus dem Bestandsgebäude.

Im Altbau wurden die bestehenden Heizungsverteiler erneuert und entsprechende Anbindungspunkte saniert. Die Schule wurde an die Fernwärme der Stadt Schwerte angeschlossen.

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