Projektdetails

Sanierung Heizzentrale, Orthopädische Klinik Volmarstein

Planung der gesamten Zentraltechnik

Planungsbeginn: Mai 2005
Inbetriebnahme: Mai 2006
Fertigstellung: Okt. 2006

Bauherr: Evangelische Stiftung Volmarstein

Leistungen der ISW: 
Planung der gesamten Zentraltechnik in der Heizzentrale

Planung/Bauleitung: S. Rinsche / C. Gierse

Die Wärmeerzeugungsanlage in der Orthopädischen Klinik Volmarstein musste aufgrund des Alters saniert werden. Nach eingehenden Wirtschaftlichkeitsberechnungen wurde ein Blockheizkraftwerk (BHKW) mit einer elektrischen Leistung von 140 kW und einer thermischer Leistung von 220 kW sowie ein Brennwertkessel (895 kW) und ein weiterer Niedertemperaturkessel (895 kW) eingeplant.

Das BHKW versorgt primär die 4 St. Pufferspeicher (je 2.500 Liter) zur Warmwassererzeugung mittels Frischwasserkaskade und sekundär das Heizungsnetz. Um möglichst lange Laufzeiten des BHKW´s zu erreichen, wurde durch die ISW Ingenieur GmbH Schmidt & Willmes eine hydraulische Schaltung entwickelt, die bei thermisch gefüllten Pufferspeichern die Versorgung der Heizkreise über eine 4-stufige Zortströmweiche zulässt. Der komplett Rückbau der alten Anlagenkomponenten sowie die Einbindung der neuen Komponenten einschl. der kompletten Erneuerung der Trinkwasserverteiler wurde unter laufendem Klinikbetrieb durchgeführt.

Die zur Wirtschaftlichkeitsberechnung angenommene Laufzeit mit 6.000 Bh/a wurde im ersten Betriebsjahr bereits nach 10 Monaten erreicht und wird somit um rund 1.200 Bh überschritten.

Weiterhin wurden die kompletten Abgaskaminanlagen der drei Wärmeerzeuger erneuert. Über entsprechende Schnittstellen wurden alle Anlagenkomponenten auf die GLT aufgeschaltet. Damit lässt sich die Wirtschaftlichkeit der Anlage optimal überwachen und dokumentieren.

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